DESIGNED BY MIXWEBTEMPLATES

Mitarbeiterin im Besuchdienst - zentrales Bindeglied

Bundesversammlung beschließt Stärkung des Ehrenamts „Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst“ – diese Netzwerkerinnen sind Alleinstellungsmerkmal der kfd

Mainz, 6. Mai 2016 – Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) trifft sich aktuell vom 5. bis 7. Mai zu ihrer jährlichen Bundesversammlung in Mainz – mit rund 90 Delegierten aus allen 21 Diözesan- und Landesverbänden das höchste Gremium der kfd. Am gestrigen Donnerstag, 5. Mai ist das Ergebnis der bundesweiten verbandsinternen Umfrage unter den sog. „Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst“ (MiB) vorgestellt worden. Die „MiB“ sind Ehrenamtliche, die seit Jahrzehnten ein zentrales Bindeglied im Netzwerk der kfd darstellen:

„Die ‚MiB‘ sind das Alleinstellungsmerkmal der kfd“, bilanziert Maria Theresia Opladen, kfd-Bundesvorsitzende. „Wir sind stolz darauf, dass noch immer in nahezu 90% unserer pfarr-lichen Gruppen unsere Mitgliederzeitschrift ‚Frau und Mutter‘ und alle Verbandsinformationen persönlich durch ‚MiB‘ ausgeteilt werden. Damit schaffen wir in den Gemeinden ein soziales Netzwerk unter Frauen, das in der heutigen Zeit von unschätzbarem Wert ist.“

Ein Rücklauf von 50% der über 4.000 verteilten Fragebögen zeigt: Die kfd lebt das Prinzip des sorgenden Netzwerks. Die MiB pflegen den Kontakt zu den Mitgliedern, stellen ein Gefühl von Verbundenheit sicher und sind so das entscheidende Bindeglied für eine Gemeinschaft, die trägt.

„Gerade ältere, pflegebedürftige und kranke Mitglieder sowie berufstätige Frauen mit wenig Zeit sind so in die kfd-Gruppe vor Ort eingebunden“, so Opladen weiter. „Darüber hinaus sind es nicht selten die MiB, die an vielen anderen Stellen im Gemeindeleben aktiv werden und vielfältig ehrenamtlich engagiert sind.“

Die Delegierten der Bundesversammlung beschlossen vor dem Hintergrund der Umfrage einstimmig, das Amt der „MiB“ im Verband weiter zu profilieren. Die Tätigkeit der ‚MiB‘ entspreche in vielem den Anforderungen an ein modernes Ehrenamt mit langer Tradition: Jede Frau kann ihren Einsatz zeitlich, vom Umfang und in der Art der Ausübung selbst bestimmen. Zum Dank erhält sie mindestens einmal jährlich Einladungen zu Ausflügen, geselligen Veranstaltungen oder Weiterbildungsangeboten. Opladen: „Wir werden an diesem Ehrenamt auch in Zukunft festhalten und es stärken.“

Hintergrund

Die Bundesversammlung der kfd ist das höchste Entscheidungsgremium, dem paritätisch Delegierte aus allen 21 Diözesan- und Landesverbänden angehören. Sie verabschiedet Positionen, beschließt die weitere Stoßrichtung und berät sich über neue Projekte. 2017 wird hier ein neuer Vorstand gewählt.

Weitere Informationen

Zweite Pressemeldung am Montag, 9. Mai zum Studientag „Ökumene bewegt Frauen – Frauen bewegen Ökumene“ mit Bischof Wiesemann (Speyer).

Fotos und Live-Eindrücke auch unter facebook.com/kfd.Bundesverband