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kfd erfreut über Bewegung in der Frage nach Diakonat für Frauen

kfd Maria Theresia Opladen cRuprechtStempellVorsitzende Opladen: Hoffnungsvolles Signal für Geschlechtergerechtigkeit
Düsseldorf, 13. Mai 2016 – Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist erfreut über die gestrige Zusage von Papst Franziskus, die Zulassung von Frauen zum sakramentalen Diakonat zu prüfen und damit die Rolle der Frau in der katholischen Kirche zu stärken. Maria Theresia Opladen, kfd-Bundesvorsitzende: „Es wäre ein deutliches Signal für die Glaubwürdigkeit der Kirche, wenn in diese Frage sichtbare Bewegung käme. Daher begrüßen wir jeden Schritt in Richtung einer notwendigen Öffnung hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit, wird die Kirche doch an der Basis mehrheitlich von Frauen getragen.“

Opladen beruft sich weiterhin auf das kfd-Positionspapier „Frauen geben Kirche Zukunft“, das die kfd-Bundesversammlung bereits im Mai 2013 einstimmig verabschiedet hatte: „Das Amt des Diakonats bildet die Nachfolge des dienenden Christus in der Ämterstruktur der Kirche ab. Darum müssen auch Frauen, die diesem Amt berufen sind, zu Diakoninnen geweiht werden. Wir treten für eine Kirche ein, die die Not der Menschen ins Zentrum ihres Handelns stellt und die Frauen durch die sakramentale Bestärkung in ihrem diakonischen Handeln bestätigt.“


Seit Jahrzehnten setzen sich Frauen und Männer für die Zulassung von Frauen zum sakramentalen Diakonat ein. Die kfd engagiert sich seit 1997 im „Netzwerk Diakonat der Frau“ und ist seit 2013 Mitveranstalterin des „Tags der Diakonin“, einer bundesweiten Veranstaltung mit Gottesdienst am 29. April. Auch bei vielen kfd-Pfarrgruppen gehört dieser Tag inzwischen zum festen Jahresprogramm.

Hintergrund
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 500.000 Mitgliedern der größte katholische Verband und der größte Frauenverband in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.

Bildmaterial

Foto Opladen: © kfd/Ruprecht.Stempell