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kfd-Bundesverband verabschiedet Umwelterklärung

Erfolgreiche Zertifikats-Verlängerung durch „Zukunft einkaufen“

Düsseldorf, 15. Dezember 2016 – Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. hat eine Umwelterkärung verabschiedet. Dafür nahm der geschäftsführende kfd-Bundesvorstand unter Vorsitz von Maria Theresia Opladen am 14. Dezember in Düsseldorf erneut das Siegel „Zukunft einkaufen“ der Initiative "Zukunft einkaufen - glaubwürdig wirtschaften in Kirchen" entgegen.

Diese Initiative verfolgt die Reduktion des Ressourcen- und Energieverbrauchs in Kirchen und deren Einrichtungen sowie die Umstellung der Beschaffung auf Nachhaltigkeit nach sozialen und  ökologischen Kriterien. Thomas Kamp-Deister, Vertreter der Initiative und Mitarbeiter im Bischöflichen Generalvikariat Münster, verlieh das Zertifikat für weitere drei Jahre:

„Ich freue mich, dass der kfd-Bundesverband seine gute ökologische Arbeit mit Frauen nicht nur dezentral in zahlreichen Bildungsveranstaltungen und bei der politischen

Interessensvertretung in Land und Bund umsetzt, sondern sich die Bundesgeschäftsstelle auch erneut erfolgreich einem Audit nach ‚Zukunft einkaufen‘ gestellt hat.“

Die Zukunft nachhaltig und gerecht zu gestalten, ist erklärtes Ziel der kfd. In der ökofairen Beschaffungsordnung aus dem Jahr 2010 ist die Selbstverpflichtung zur Vermeidung und Reduzierung von Emissionen bereits verankert.

Maria Theresia Opladen, kfd-Bundesvorsitzende: „Ich bin stolz, dass wir als größter Frauenverband ein sichtbares Zeichen setzen für Klima- und Umweltschutz. Im Geiste von Papst Franziskus wollen wir unserer Verantwortung in der Sorge für das gemeinsame Haus gerecht werden und Gottes Schöpfung bewahren.“

Seit 2010 konnte die kfd ihr Engagement kontinuierlich steigern und Emissionen mindern, u.a. durch Druck der Mitgliederzeitschrift „Frau und Mutter“ (Auflage 500.000) auf FSC-zertifiziertem Papier, Bezug von Ökostrom in der Bundesgeschäftsstelle seit 2011 oder Zuschuss zu Bahnfahrten von Teilnehmenden an kfd-Veranstaltungen. Ziel ist, den ökologischen Fußabdruck der Bundesgeschäftsstelle möglichst gering zu halten.

Dies erstreckt sich auch auf die Arbeits- und Werbemittel, die der Bundesverband über einen eigenen Shop vertreibt: ob Tassen aus recyceltem PET, bio-vegane Lippenpflege oder Luftballons aus Naturkautschuk – zahlreiche Produkte werden dem selbsterklärten Nachhaltigkeitsziel gerecht. Ein Großteil der Produkte wird zudem klimaneutral produziert, d.h. die CO2-Emissionen durch Unterstützung entsprechender Projekte kompensiert. http://www.kfd-bundesverband.de/shop.html

Das Umweltengagement der kfd:

2009 – Beschluss zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe

2010 – Verabschiedung einer ökofairen Beschaffungsordnung

2010 – Zertifizierung durch "Zukunft einkaufen"

2010 – Projekt "kfd - Konsum-fair-durchdacht"

2012 – Herausgabe Klimaschutzpaket

2015 – Entschließung "Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht"

2016 – Folgezertifizierung durch „Zukunft einkaufen“ für weitere drei Jahre.