Das Vorbereitungsteam (von links): Maria Schleyer, Pfarrerin Heidrun Greine, Irene Glaschick, Annette Wagemeyer, Ingeborg KnustWunder gibt es immer wieder!?! - unter diesem Motto trafen sich evangelische und katholische Frauen zu Gedankenaustausch und gemeinsamem Tun.

60 Teilnehmerinnen aus dem Evangelischen Kirchenkreis und dem Hochstift Paderborn und weitere 20 Frauen, die für das Programm und den Service sorgten, erlebten im Dionysius-Haus der katholischen Kirchengemeinde Elsen einen fröhlichen Tag voller inspirierender Angebote rund um das Thema „Wunder“. Veranstaltet wurde der Frauentag vom Synodalen Ausschuss für kirchliche Frauenarbeit, vom kfd-Regionalteam Hochstift Paderborn, der Evangelischen Frauenhilfe Paderborn und dem Ökumenischen Forum Christlicher Frauen in Europa.

Ein Impuls zu Beginn mit Bildern und Texten stimmte die Frauen auf das Thema ein. Es wurde deutlich: Gottes Wunder umgeben uns immer, wir müssen nur unsere Augen öffnen. Dann werden wir die wunderbare Schönheit der Natur wahrnehmen, denn vom winzigen Atom bis zum riesigen Weltall steckt die Welt voller Wunder. Dann werden wir das Wunder spüren, dass wir überhaupt da sind, dass wir atmen und fühlen. Und wir werden das Wunder der Begegnung mit anderen Menschen erleben, die Liebe zwischen Menschen und die Liebe Gottes zu den Menschen.

Es folgten verschiedene Arbeitsgruppen am Vormittag und Nachmittag. Im Gesprächskreis über ökumenische Begegnung wurde von vielen Erfahrungen im Miteinander von Gemeinden berichtet. Vieles, was früher unvorstellbar war, ist heute erreicht, und doch bleiben noch Wünsche nach mehr Gemeinsamkeit, z. B. beim Abendmahl. Wie intensiv Ökumene gelebt wird, werden kann, hängt immer von den beteiligten Menschen ab.

Es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit biblischen Geschichten zu beschäftigen.  Mit der Methode „godly play“ wurde darüber meditiert, wie wunderbar Abraham von Gott geleitet wurde. Über ein Heilungswunder ging es bei einer „Schriftmeditation“. Heilung war auch das Thema einer weiteren Gesprächsgruppe, in der über Erfahrungen mit diesem Thema berichtet und nachgedacht wurde.

Wunderwerke wurden aus Papier gebastelt. Entspannung pur gab es bei der Feldenkrais-Gruppe. Beim Tanzen wurde Gemeinschaft gespürt und der Seele Raum gegeben, sich zu entfalten. In der Arbeitsgruppe „Singen“ fanden sich 30 sangesfreudige Frauen zusammen. Sie erfuhren, dass Singen und Bewegung eine gute Kombination ist, sangen von Wundern und erlebten, wie in gemeinsamem Bemühen Schönes entsteht.

Im Gottesdienst am Ende des Frauentages erhielten die Teilnehmerinnen Gelegenheit, sich in ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Gedanken von Gott berühren zu lassen und das Wunder der Zuwendung Gottes zu spüren. Die Kollekte wurde für die Unterstützung der Studierendengemeinde gesammelt - ein Dank der Frauen für den wunderschönen Tag und ein Zeichen der Zuwendung zum Nächsten, der uns braucht.

Bild oben: Das Vorbereitungsteam (von links): Maria Schleyer, Pfarrerin Heidrun Greine, Irene Glaschick, Annette Wagemeyer, Ingeborg Knust

180929 1222Bild unten: Auch beim Gottesdienst wurde wurde noch einmal das Wunder erfahren, wie viele Stimmen sich zu einem Klang vereinen.

Text und Fotos: Irene Glaschick

November 2018
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